In seiner Einführung stellte er das Traditionsunternehmen mit den beiden Standorten Laufach und Karlstadt vor, das als deutscher Hersteller von Abflussrohren und -formstücken, Druckrohrformstücken und Armaturen weltweit als kompetenter Partner in Qualität und Lieferservice gilt.
Mit ca. 700 Beschäftigten innerhalb der beiden Standorte stellt Düker gusseiserne Abflussrohrsysteme, Schubsicherungssysteme, Druckrohrformstücke und Armaturen für die Gas- und Wasserversorgung sowie emaillierte Rohrkomponenten für die chemische Industrie her. Auch Schleudergießanlagen und Schmelzaggregate werden konstruiert. Weitere Betätigungsfelder sind Kundenguss und Lohn-Emaillierung.
Beim anschließenden Werksrundgang sahen einige der anwesenden Gäste zum ersten Mal flüssiges Eisen aus dem Kupolofen laufen. Die Freien Wähler zeigten sich beeindruckt von den Werkshallen und Fertigungsabläufen sowie von der Schwere der Arbeit u. a. durch die hohen Temperaturen bei der Herstellung von Rohrstücken im Heißkokillen-Schleudergussverfahren. Das flüssige Gusseisen wird dabei in eine heiße, um die Längsachse rotierende rohrförmige Gussform, eine so genannte Kokille, eingebracht. Durch die Rotation verteilt sich das Gusseisen sehr gleichmäßig an den Innenwänden der Kokille und formt dadurch beim Abkühlen ein Rohr mit extrem glatten Innenflächen. Diese Rohrschleuderanlage ist eine firmeneigene technische Entwicklung und weltweit einzigartig.
Im Anschluss an die Führung beantwortete Dipl.-Ing. Stein sehr ausführlich eine Vielzahl von Fragen.
Vorsitzender Manfred Lippert bedankte sich bei ihm für den gewährten und interessanten Einblick in den Betriebsablauf der Firma Düker als wichtigen und unverzichtbaren Arbeitgeber am Ort.




















